Hab’ dich lieb

Im Januar durfte ich meine Lieblingsdemonstratorin und liebe Gäste zu einer Stampin’ Up Party begrüßen. Es hatten alle viel Spaß und Coni hat uns – wie immer – mit diversen Leckereien infiziert. Sie hatte eine raffinierte Karte vorbereitet, die wir alle nachgearbeitet und dabei mit den Materialien von Stampin’ Up gespielt haben. Ihre Original-Karte könnt Ihr hier sehen: *klick*

Für meine Karte habe ich ebenfalls das tolle Papier aus der Herbstnostalgiekollektion genutzt.

Gestempelt ist hier lediglich das Medallion. Dazu habe ich die Stempel mit den Stampin’ Up Markern eingefärbt, abgestempelt, ausgeschnitten und aufgetürmt. Die Stanzbuchstaben sind aus einem schicken Stanzalphabet von SU. Für Scrapper besonders geeignet, aber auch auf Karten super (auch hier zu sehen *klick*).

Die Innenseite kann man eigentlich beschriften, deshalb haben wir ein farbiges Rechteck dort eingeklebt. Aber ich habe dort ein Foto von Linnea und mir eingeklebt und die Karte dem Liebsten klammheimlich untergeschummelt. Ich hoffe, er hat sie gefunden ;)

Hier noch ohne Foto. Zum Fotografieren mit blieb keine Zeit mehr. Noch eins: ja, ich habe die zum Valentinstag versteckt. Aber ich mag diesen Tag nicht, weil da so ein Hype drum gemacht wird und ich finde, daß er sehr kommerziell ist. Obendrein kann man dem Liebsten an jedem anderen Tag im Jahr sagen, daß man ihn lieb hat, oder? Das ist nur meine Meinung (läßt sich aber auf Muttertag usw. übertragen) und es muß jeder für sich wissen, was er wann wie macht.

Die Karte paßte zum Thema der Samstagsinspiration “Liebe / Freundschaft”.

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kaum…

… ist Weihnachten vorbei, stehen die nächsten Geburtstage an, für die etwas Kreatives hergestellt werden könnte. Einer davon ist heute. Happy Birthday, liebe Frau B. aus T.! ;)

Für diese gewisse Frau B. aus T. habe ich ein kleines Täschchen genäht. Dabei habe ich den Block “japanese x and + scrappy quilt tutorial (aka the Setsuko Inagawa quilt)” von Amy ausprobiert.

Wenn man erst einmal alle Teilchen zugeschnitten hat, geht dieser Block eigentlich schnell zu nähen.

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Bei Elizabeth / Don’t call my Betsy habe ich ein kleines Täschchen in diesem Stil gesehen. Das gefiel mir gleich gut.

Um gerade Enden zu erhalten, habe ich eine Anleitung von hier *klick* ausprobiert. Das klappte auch schon ganz gut.

Gequiltet habe ich im “Echo-Stil”, bin also den Nähten gefolgt. Ich habe extra einen unauffälligen Faden gewählt, da ich die Stoffe im Vordergrund lassen wollte.

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Ich hoffe, der Frau B. aus T. gefällt das kleine Täschchen und sie kann ihre Nähutensilien dort unterbringen, wenn sie mal wieder “extern” näht. Deshalb habe ich Stoffe passend zu ihrem bereits vorhandenen Nähbereichequipment ausgesucht. Natürlich kann man so ein Täschchen auch für allerlei andere Gelegenheiten benutzen.

“Begleitet” wurde das Täschchen von dieser Karte:

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Als ich das Thema der Samstagsinspiration las (Eulen) fiel mir spontan der Aufbau der Karte und der Stempel von Stampin’ Up ein. Es verging dann noch eine Weile, bevor ich starten konnte.

Beim Machen ging mir dann spontan der rosa Rest Cardstock aus :roll: . Mit der unterschiedlichen Anzahl Strasssteinchen bin ich dann bei der asymmetrischen Anordnung geblieben.

Ich bin zufrieden, die Karte ist so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Material:
Cardstock: Reste aus der Restekiste und Chili von Stampin’ Up
Stempelkissen: Brilliance Kissen (die rosa Eulen glitzern) und Stampin’ Up Chili
Verzierung: Strasssteinchen, Wellenkante, Buchstaben Stampin’ Up, Prägefolder Stampin’ Up
Stempel + passende Stanze: Stampin’ Up

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Inspirationen

Kürzlich las ich auf dem Blog einer Quilterin, daß sie – als Antwort auf eine Leserfrage – keine Fehlkaufstoffe mehr hätte, weil alle Stoffe in Kombination mit anderen Stoffen in einem Projekt eine besondere Rolle übernehmen. Wenn man eine gute Idee dazu hat.

In eben diesem Blogpost verlinkte sie auch zu einer amerikanischen Quilterin, die sich Inspirationsstapel aus ihrem Fundus zusammenstellte. Nicht nur mit einer Designerstoffekollektion wollte sie arbeiten, sondern auch aus dem Bestand sich selbst eine Kollektion erstellen.

Ersteres hat mich zum Grübeln gebracht, weil es schon einige Stoffe im Bestand gibt, die ich nicht mehr so mag und gerne tauschen / verkaufen würde. Mir schwebt da bereits etwas vor, womit ich mehrere nicht mehr geliebte Stoffe zu etwas Schönem verarbeiten könnte. Wann ich das umsetzen kann, wird sich zeigen. Meine Projekteliste ist lang. ;)

Zweiteres habe ich vor einer Weile selbst gemacht. Ich wollte keine neuen Stoffe für ein Projekt kaufen, da ich so meinen Stoffbestand sicher nicht reduzieren werde. Ich wollte auch keine bestimmten Stoffe benutzen, weil die für etwas Anderes gedacht sind (zum Beispiel die zurückgelegten für den Swoon-Quilt). Also habe ich mir 2 Streichelstöffchen (für ein “besonderes” Projekt gedacht) geschnappt und aus dem Fundus passend dazu sortiert. Der Stapel sieht dann so aus:

Die Farben kommen auf dem Foto nicht ganz rüber. In natura sieht’s etwas anders aus. Aber man kann erkennen, worauf ich hinaus will. Ich bin schwer gespannt, wie das Projekt, welches ich damit in Angriff nehmen will, aussehen wird.

Also: wer ein ähnliches Problem hat: ausprobieren. Geht bestimmt auch mit Papier (ich denke da besonders an die Scrapper).

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Handarbeit

Für ein Handnähprojekt braucht man doch eine passende Aufbewahrung oder? Klar, logisch… Okay, vielleicht nicht unbedingt. Aber es ist so viel schicker (und uninteressanter für ganz kleine Fingerchen).

Ich habe vor geraumer Zeit eine Handnähprojekttasche gesehen, die mir richtig gut gefiel. Die wollte ich auch. Meine ist dann doch etwas anders geworden, normal, denke ich. Ich bin eben ich und nicht Frau xyz.

Den Stern wollte ich auch. Trotz großer Anstrengung ist er mir nicht perfekt gelungen. Mein Freund, der Fadentrenner, kam mich dann und wann besuchen, damit die Sternspitzen nicht abgeschnitten würden. Sie befinden sich nun in einem Zustand, der nicht perfekt, aber ausreichend ist. Das, und daß die Blöcke auch vernünftig abschließen, muß ich wohl wirklich nochmal üben…

Irgendwann habe ich mal bei der Pretty Pouch Swap Gruppe bei Flickr gestöbert. Ein Kommentar einer Quilterin ist mir im Gedächtnis geblieben: bei solchen Taschen kann man gut mal neue Techniken oder Blöcke ausprobieren, ohne einen ganzen Quilt zu machen.

Deshalb habe ich den Hexing Around Block von Freshly Pieced ausprobiert. Sie hat eine bebilderte Anleitung dazu geschrieben. Ich finde den Block recht zeitintensiv, auch wenn er nicht so aussieht. Mein Hexagon hat eine Kantenlänge von ca. 1 inch (ohne Nahtzugabe). Die vernähten Streifen sind 1 inch breit.

Die Stoffe sind alle aus den Scrapsbeuteln, die bald nicht mehr richtig zugehen. Für die Vorderseite kommen die Reste aus dem Beutel für die größeren Stücke, für die Rückseite aus dem Beutel mit den kleinen Stücken. So richtig übersichtlich sind die Beutel nicht. Wenn die Scraps sich noch stark vermehren, werde ich wohl mal sortieren und aussortieren müssen…

Die Sternenseite habe ich nahezu wie beim Original gequiltet. Bei der Hexagon-Seite bin ich erst dem Hexagon gefolgt, dann habe ich einige Seiten analog der Sternenseite verlängert. Die unteren Ecken der Tasche wurden analog dem Original gerundet, was mir sehr gut gefällt.Ich habe wieder Reißverschlußendblenden eingebaut (ich finde gerade abschließende Taschen einfach schöner als schräge). Die Nähte außen werden beim Herausdrücken sehr gedehnt und die Blenden kommen nicht vollständig heraus. Da muß ich noch experimentieren. Es gibt da bestimmt einen Trick, den kenne ich aber (noch) nicht.

Ursprünglich wollte ich innen noch Fächer unterbringen, wo man Faden und kleines Nadelmäppchen unterbringen kann, habe mich dann aber doch dagegen entschieden.

Die Maße der Tasche sind rd. 8,5 inch x 7,5 inch. Schön gefaltete Stoffe, etwas Genähtes, Nadeln und Faden sowie eine mittlere Schere finden in der Tasche Platz. Genau, wie ich es mir vorgestellt habe.

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Single Girl Quilt

Mitte / Ende Juni 2011 habe ich mir aus meinem Bestand Stoffe herausgesucht, die ich für den Single Girl Quilt nehmen wollte. 31 verschiedene Stoffe sollen es laut Anleitung sein. Das haute bei meinem Bestand nicht hin. Deshalb habe ich mich für 2 x 15 + 1 entschieden.

Nun hieß es, die kleinen Schablonen auf Stoff zu übertragen und auszuschneiden. Ich habe mich entschieden, 3 verschiedene Versionen à 4 Blöcke zu machen, um den Quilt etwas anders zu gestalten. Deshalb habe ich jedes Teil in der Variante 1 nur 4 x aufgezeichnet usw.

Schlußendlich näht man die Einzelteile dann gemäß Anleitungen zu Ringvierteln zusammen und diese Ringviertel dann an den Hintergrundstoff (Stichwort: Kurven nähen). Die entstandenen Blockviertel werden dann zu einem großen Block zusammengenäht.

Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, daß der 1/4 inch Fuß nicht 1/4 inch Nahtzugabe näht (siehe hier)…

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