Schrägband (klingt irgendwie langweilig im Deutschen, bias tape ist wohl die englische Version, was aber im Endeffekt das Gleiche übersetzt ist, naja…) brauchte ich ja nun für die Runaround Tasche. Hatte ich bis dato noch nicht gemacht. Klar, Stoffstreifen in der Hälfte bügeln und in die Mitte bügeln, das habe ich schon gemacht. Aber Schrägband nicht wirklich.
Ich habe mich an die Anleitung für selbstgemachtes Schrägband *klick* gehalten, war aber trotzdem in der Lage, die Ränder falsch zusammenzunähen. Naja, ein Mal auftrennen und wieder zusammennähen später war ich dann auch soweit meinen Stoff zu zerschneiden. *Nackenhaare hoch* Ich habe mich getraut und hatte dann einen langen Streifen Stoff.
Dank einem Tip *wink zu Birga* mußte ich dann nicht alles in der Hälfte und dann zur Mitte bügeln, sondern ich konnte mit einem selbstgemachten Schrägbandformer *klick* (denn ich habe natürlich keinen für 1/2 inch Schrägband) viel schneller das Gefaltete herstellen und sofort bügeln. Das hat ‘ne Menge Zeit erspart, es bedarf aber auch ein wenig Übung, um gleichmäßig gefaltetes und somit gleichmäßig großes Schrägband herzustellen. Dennoch erspart es (vorerst) den Kauf eines Schrägbandformers in passender Größe und Zeit, die man lieber zum Nähen gebrauchen kann.
Die Links wollte ich gerne weitergeben, wen’s interessiert und die noch nicht kennt.
Ich habe natürlich viel zu viel Schrägband hergestellt. Damit kann ich noch mindestens eine Runaround Tasche ausstatten:
Ich habe es nun auf ein Stück Graupappe aufgewickelt und dort wartet es auf seinen Einsatz. Braun-weißes-Punkte-Schrägband in 1/2 inch? Kann man doch immer gebrauchen, oder?




