beschwert

Was schenkt man einer Nähwütigen zu Weihnachten, die sich eigentlich alles selbst nähen kann und natürlich schon eine Menge hat? Richtig. Gute Frage. Schon seit geraumer Zeit wollte ich für besagte Person den “beschwerten Nadelkissenorganisator” (so meine freie Übersetzung des “weighted pincushion organizer”), für den Elizabeth Hartman freundlicherweise eine freie Anleitung zur Verfügung gestellt hat, nähen. Irgendwie habe ich das aber nie gemacht.

Aber jetzt! Die besagte Nähwütige hat also zu Weihnachten eine Organisationshilfe für ihren Nähplatz bekommen.

Die Bildqualität ist bei Wetter grau in grau mal wieder schlecht. Die Farben sind in natura leuchtender. Ich habe mich dabei bei der Stoffwahl an ihren vorhandenen Nähplatzutensilien orientiert (hier und hier) und ähnliche Stoffe oder Farben herausgesucht.

Bei der Aufhängung des Fadensammelsäckchens habe ich 2 Bänder und Knöpfe vernäht. Die Idee hatte ich vor einer Weile auf einem Blog gelesen, auf welchem weiß ich leider nicht mehr. Wenn man das Säckchen nicht nutzen will, steckt man die Bänder in die Tasche und hat noch mehr Platz, Nähutensilien unterzubringen.

Die Anleitung ist super geschrieben und leicht verständlich. Ihr findet sie hier *klick*. Ich habe mir alle Schnittteile gelabelt (sprich: kleiner Zettel wofür wie groß mit Stecknadel dran geheftet), das hat sich als praktisch erwiesen. Kein Nachmessen, Erraten, welches Teil ich gerade brauche. Den Praxistest muß der Organizer noch bestehen. Bei größeren Quilts könnte er im Weg sein, aber ansonsten ist es sicher super, alles nahebei zu haben. Für Näher/innen mit kleinen Kindern ist der Organizer für den dauerhaften Verbleib bei der Nähmaschine etwas ungeeignet, da ja alles untersucht werden muß. ;) Das wäre mir persönlich zu gefährlich.

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vorgelegt | Samstagsinspiration die 2. + 3.

Die vorgelegt!-Herausforderung gibt’s in 2012 nun immer montags. Susanne hatte dieses Mal einen Lift eingestellt. An die Inspiration habe ich mich grob gehalten, mir partiell Elemente rausgesucht. Dafür, daß ich eine Weile scrapabstinent war, ging’s schnell und das Layout gefällt mir auch noch.

Das Material ist alles aus einem alten Monats-Kit von DaniPeuss und es sind hauptsächlich Reste (bis auf den Cardstock). Ich habe Aufkleber- / Alphakonturen wiederverwendet und so mein Journaling-Feld und die Buchstaben erhalten. Die Tropfen sind die Punkte aus zwei 8ten (find ich besonders schick, meine Idee ;) ).

Damit wäre dann auch die Herausforderung des liebsten Mannes in Angriff genommen, doch mal wieder Seiten im Fotoalbum der kleinen Maus zu machen… :oops:

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Die Samstagsinspiration “Stamping in the die” habe ich ja nur teilweise umgesetzt, weil ich nicht vollflächig über den Rahmen gestempelt hatte. Natürlich spukten mir denn schnell Ideen im Kopf herum, wie ich das nun komplett umsetzen wollte. Während Linnea spielte, habe ich dann ein wenig gestempelt.

2 Varianten. Bei dem 1. Hintergrund habe ich den Stempel mit Tombows eingefärbt und abgestempelt (Motivstempel mehrfach). Bei dem 2. Hintergrund habe ich einen kleinen Motivstempel genommen und drüber gestempelt, sowie einen großen Hintergrundstempel vollflächig abgestempelt. Hierbei scheint eine schöne Variante zu sein, den Stanzrahmen mit dem Papier auf den Stempel zu legen und nicht umgekehrt. So kann man mit den Fingern besser andrücken.

Und hier kommen die Karten dazu:

Die Karte habe ich mit einem großen Hintergrundstempel bestempelt und die Ränder gewischt. Den Spruch habe ich bewußt weggelassen, da ich ihn anlassbezogen einsetzen möchte.

Stempel: Stampin’ Up (Hintergrund + Blumen), Penny Black, Magnolia (Schild)
Stempelkissen + Cardstock: Stampin’ Up

Und hier kommt die 2. (eigentlich 3.) Karte:

Die Blumenstanzteile sind ebenfalls mit einem großen Hintergrundstempel bestempelt und die Ränder gewischt.

Stempel: Stampin’ Up (Hintergrund + Spruch), Hero Arts (Blumen)
Stempelkissen + Cardstock: Stampin’ Up

Persönliche Herausforderungen: Stanzteile + Embellishment verwenden; alte / unbenutzte Stempel benutzen

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rund

Bei der aktuellen Samstagsinspiration “Stamping in the die” gilt es, zu stempeln, während der Cardstock in der Stanzform liegt und die Stanzform somit einen Rahmen ergibt (on top war noch vollflächiges Rüberstempeln gewünscht, das habe ich nicht gemacht). Die Samstagsinspiration der vorherigen Woche “maskierte Worte” rief dazu auf, Buchstaben auf der Karte zu platzieren und dann loszustempeln (verschiedenen Farben, unterschiedliche Stempel, ggfs. noch wischen für eine bessere Kontur der Buchstaben).

Zusätzlich wollte ich unbedingt mal wieder eine runde Karte machen und dazu noch irgendwann mal bei irgendwem ausgestanzte und selbst hergestellte Embellis verwenden. Beim kürzlichen Umräumen fiel mir auf, daß ich viel zu viel davon habe, sie aber viel zu wenig auf Karten nutze. Bei BA habe ich vor einer Weile eine Karte mit einem Penny Black Brush Stempel gesehen, den wollte ich auch mal wieder benutzen. Genauso habe ich schon länger die Prägefolder vernachlässigt. Wozu hat man den ganzen Kram eigentlich? Wenn man den nicht benutzt, rechtfertigt das nicht zwingend eine Neuanschaffung oder?

Soviele Herausforderungen auf einmal. Aber: ich habe alles geschafft.

In natura leuchtet, nein, sprüht diese Karte förmlich nur so vor Farbe. Ich bin ganz begeistert. Mir ist momentan SEHR nach Farbe, deshalb paßt das richtig gut. Muß ich das Verschicken wohl noch etwas verschieben, oder? ;)

Für die Buchstaben habe ich einen Pink Paisley Alpha Sticker Bogen genommen und die Stellen mit den benutzten Buchstaben von der Rückseite abgepaust (Bleistift). Dann habe ich die Konturen ausgeschnitten und die Buchstaben als Masken-Buchstaben verwendet. Das ging ganz schnell.

Die “Knöpfe” sind mal vor einer Weile selbst hergestellt. Dazu stanzt man einfach ein paar Lagen Papier und 1 Lage Designer Papier aus, klebt alles zusammen und “lackiert” die oberste Schicht. Keine neue Technik, habe ich zuerst bei Jenni Pauli gesehen.

Die Blumen sind mit Tombow Stiften eingefärbt und abgestempelt.

Material:
Papier: Stampin’ Up Wildleder, Bazzill uvm.
Stempel: Penny Black
Stempelkissen: Stampin’ Up
Schmetterling Stampin’ Up, Prägefolder Provo Craft

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es war einmal…

Es war Ende Mai 2011, als hier Post aus Übersee eintraf:

Die Vorfreude war groß, also schnell aufmachen:

Was drin ist? Die Hardcover-Variante eines Quiltmusters nebst Anleitung, nämlich dies hier:

Oft habe ich bei Flickr oder bei der Stöberei auf Quilt- / Näh-Blogs einen Single Girl Quilt gesehen. In verschiedenen Größen. Als Kissen, als Baby-Quilt, als Tagesdecke. Mir gefiel, wie ähnlich und doch immer anders die Quilts aussahen, je nach Stoffwahl und Quiltmuster.

Beim Durchblättern des Musters beschlich mich jedoch das Gefühl, daß ich mir ein nicht sehr einfaches Quiltmuster mit höherem Arbeitsaufwand ausgesucht hatte.

Und so war es dann auch. Zig kleine Stoffschnipsel mußten hergestellt und wieder zusammengenäht werden. Ich mußte lernen, Kurven zu nähen. Einen Quilt in der Größe hatte ich noch nicht hergestellt. Es brauchte alles seine Zeit.

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gibt es eigentlich…

… dieses Jahr eine neue Reihe 1 Jahr = 12 Monate = 12 Projekte?

Birga und ich stellten uns in 2011 ja der Herausforderung, jeden Monat ein Projekt fertigzustellen (möglichst noch eines, was wir vor uns herschoben). Meinerseits hatte ich im November 7 der 12 Projekte erledigt, aber zwischendurch zig andere Sachen gemacht. Erfolgreich ist etwas Anderes.

Für 2012 hatte ich erst einen Sampler Quilt angedacht. Jeden Monat eine Handvoll Blöcke. Ich bezweifle, daß das klappt. Also möchte ich Folgendes machen:

Ich habe mir letztes Jahr das Quiltmuster “Swoon” von Camille Roskelley gekauft und werde versuchen, mir / uns diesen Quilt zu nähen. Geplant ist dies wie folgt:

Block 1 -Januar

Block 2 -Februar

Block 3 -März

Block 4 -April

Block 5 -Mai

Block 6 -Juni

Block 7 -Juli

Block 8 -August

Block 9 – September

Rückseite nähen – Oktober

Heften & Quilten – November

Binding annähen – Dezember

Ob’s klappt? Wird man sehen. :)

Den Block 1 für Januar habe ich bereits geschafft.

Er ist statt 24,5 x 24,5 inch jedoch 23 3/4 x 23 3/4 inch groß, ich habe ordentlich Stoff eingebüßt. Woran das liegt: Vermutlich wieder an der Nahtzugabe. Der Nahttest hat Folgendes ergeben:

Rechts: Fuß anklippen, losnähen. Man sieht, der mittlere Streifen ist nicht 1 inch breit, soll er aber sein. Links: Nadelposition zwei Positionen weiter nach rechts gestellt. Der mittlere Streifen ist dann 1 inch groß, sprich die Nahtzugabe stimmt.

oben: Standardeinstellung. Die Nadelposition stimmt nicht. unten: Nadelposition um zwei Positionen weiter nach rechts gestellt. Die Nadelposition stimmt dann.

Schade, daß man trotz einer modernen Nähmaschine und extra passendem Nähfuß (1/4 inch Nähfuß mit Führungskante) sich nicht auf die Einstellungen verlassen kann!

Inklusive Zuschneiden brauchte es bei Block 1 6 Stunden. Stoffe: Lotus Full Moon Polka Dot in tangerine by Amy Butler, Robert Kaufman Metro Living Circles in chartreuse, Kona in White

Bei den Flying Geese Einheiten muß man nach dem Aneinandernähen der Dreiecke viel Stoff wegschneiden. Ich habe den Tip eines Quilt-Blogs (Achtung! Link-Korrektur! Danke, Birga, für den Hinweis!) aufgegriffen und kleine Half Square Triangles gleich beim Vernähen gemacht. Dazu neben der genähten 1. Linie im halben Inch-Abstand eine 2. Linie malen und diese nähen. Dann zwischen den Linien im 1/4 inch Abstand zerschneiden. Aus den Half Square Triangles kann man dann etwas Schönes machen.

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